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Pool of Radiance #6 - Die Untersuchung von Kutos Brunnen (Teil 2)

  • Case
  • 9. Dezember 2008 um 10:43
  • 1.150 Mal gelesen

Voller Dankbarkeit über die Rettung vor dem sicheren Tod kämpft Zolonsho fortan in Harkarths Namen.

Nach kurzer Verschnaufspause widmet sich die Gruppe der Untersuchung des Brunnens. Dort führen in den Stein gehauene Vertiefungen hinab und ermöglichen ein Hinabsteigen in den Brunnenschacht. Benedictus erkundet zusammen mit Jaris den Brunnen und findet kurz über dem Wasserspiegel eine kleine Tür an der Brunnenwand. Diese führt in eine kleine Kammer, die anscheinend der Eingang zu weiteren Räumlichkeiten unter Tage darstellt. Der Rest der Gruppe beginnt mit dem Abstieg und gemeinsam findet man sich in einem größeren Raum wieder.

Mehrere, durch schwere Vorhänge bedeckte Ausgänge sind zu sehen. Der Raum selbst scheint als eine Art Schlafstätte oder Lager genutzt zu werden. Nachdem sich die Gruppe orientiert hat, beginnen sie die Vorhänge zu untersuchen. Da wird aus einem Durchgang an der gegenüberliegenden Raumseite das Feuer auf sie eröffnet. Drei Kobolde stehen dort feixend und nehmen mit ihren Kurzbögen die Abenteurer unter Beschuss. Sofort stürmt Benedictus in Richtung der Gefahr, ist jedoch aufgrund seiner Tragbelastung nur sehr langsam unterwegs.

Die Pfeile richten so gut wie keinen Schaden an und schließlich gelangt der Paladin zum Durchgang. Die Kobolde ziehen sich in den nächsten Raum zurück und als Benedictus nachsetzen will, bricht unter ihm der Boden ein und er stürzt in die Tiefe. Derweil ist Jaris aufgeschlossen und wartet außerhalb der Schusslinie. Caelin entschließt sich einen Kämpfer zu beschwören und schickt die Kreatur in Richtung der Kobolde. Beim Durchqueren des Raumes muss das Wesen allerdings mehrere Pfeiltreffer hinnehmen und kommt bereits schwer verletzt an der Tür an.

Jaris zaubert eine Rauchwolke im nächsten Raum um die Sicht zu versperren. Der Spruch glückt kritisch und hüllt das komplette Areal in tiefen, stickigen Rauch. Während sich Benedictus aus dem Loch befreien will, kommandiert Caelin ihren Kämpfer trotz mangelnder Sicht weiter in den Raum vorzudringen. Das Wesen macht einen Schritt und fällt in die offene Fallgrube direkt auf Benedictus.

Nach Sekunden des Chaos unterbricht Jaris schließlich seinen Zauber und Benedictus, der gerade die Grube erklommen hat, wird von den Kobolden am anderen Ende des Raumes beschossen. Die Abentuerer stürmen weiter und versuchen in den Nahkampf zu kommen. Während sich die drei Kobolde wieder zurückziehen, stürmen nun Bendictus, Zolonsho und Harkarth weiter nach vorn. Caelin und Jaris folgen in geringem Abstand.

Durch einen kleinen Gang gelangen sie in einen weiteren Raum, in dem sich zwei der Kobolde zum Kampf stellen. Doch plötzlich trifft unerwartete Verstärkung in Form von drei Orks ein. Ein wilder Kampf entbrennt und Caelin schickt einen weiteren Kämpfer zur Verstärkung. Harkarth kann seine heilende Kraft einsetzen und den mittlerweile verletzten Benedictus wieder stärken.

Als sich das Blatt gerade für die Helden zu wenden scheint, spürt Caelin plötzlich eine Klinge in ihrem Rücken und ein in einen grauen Umhang gekleiderter Halb-Ork mitsamt weiteren Orks und Kobolden verlangt von der Gruppe sich zu ergeben. Zähneknirschend entledigen sie sich ihrer Waffen und werden auch noch ihres Goldes beraubt. Anschließend dürfen sie, wie von den gegnerischen Anführer versprochen, das unterirdische Versteck verlassen.

Mit gedämpfter Stimmung treten die Abenteurer den Heimweg an und lecken ihre Wunden. An diesem Abend sucht Harkarth noch Bischof Braccio auf und bittet um eine Unterredung. Der Kleriker im Dienste Torms möchte seiner Vergangenheit als Magie einsetzender Heiler abschwören und nur noch durch die göttliche und heilige Macht seine Wundertaten wirken. Braccio scheint diese Offenbarung zu würdigen und bietet Harkarth die Aufnahme als Kleriker des Ilmater an. Harkarth schwört nie wieder Magie anzuwenden, sondern sich nunmehr auf die heilige Macht seiner neuen Gottheit zu verlassen.

Ø 1,8 - POTD: Caelin

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