Ultima Ratio

Mittlerweile gelingt es sogar wieder nahezu regelmäßig, zwischen Der Bestie auch noch mal den einen oder anderen One-Shot zu spielen. In diesem Fall hielt Ultima Ratio die drei betreffenden Spieler/innen so richtig in Atem und sorgte für kurzweilige Unterhaltung.

Ein Knall. Feuer. Explosionen. Drei Personen erwachen aus einer Vision von Zerstörung auf einem 3o Zentimeter breitem Metallsteg. Manfred, in einer Wehrmachtsuniform, Werner, ein Ingenieur und Luisa, mit Hut und Handtasche. Um sie herum sind Metallverstrebungen und weitere Stege, eine hellbraunes Tuch hüllt alles ein.

Auf dem Steg befindet sich in der einen Richtung 15 Meter entfernt eine Tür, auf der anderen Seite eine riesige Kiste. Nach angestrengtem Lauschen ist das Ticken einer Uhr zu hören, die drei Meter über dem Metallsteg an einem kurzen weißen Rohrstück angebracht ist. Manfred schlussfolgert, dass sie sich gemeinsam mit einer scharfen Bombe in einem Zeppelin befinden.

Werners Versuch, mit Manfreds Hilfe nach oben zu der Bombe zu klettern, endet stattdessen abrupt einen Metallsteg weiter unten, auf dem zwei Leichen liegen. Manfred eilt Werner durch die Tür nach unten rennend zur Hilfe. Die Sichtung der Leichen ergibt, dass beide auf dem Handrücken tätowiert sind. Bei einer Leiche findet Manfred einen Brief, in dem von einem Shogotten die Rede ist, der einmal am Tag einen sedierten Menschen essen muss. Zum lauten Vorlesen des Briefes kommt Manfred aber nicht, da Luisa plötzlich um Hilfe schreit; bei der Inspektion der plötzlich bebenden Kiste sind ihr merkwürdige Kreidezeichen aufgefallen, die wohl als Schutz dienen sollen, aber langsam verblassen.

Werner rappelt sich auf und will gerade nach oben laufen, als ihm ein Besatzungsmitglied auf dem Steg entgegen kommt. Werner berichtet ihm von der Bombe, das Besatzungsmitglied entfernt sich, vermeintlich um den Kapitän zu informieren. Werner begibt sich zügig nach oben, um einen erneuten Versuch zu starten, die Bombe zu entschärfen.

Manfred läuft zu Luisa (es wird viel gerannt). Die Kiste erbebt erneut. Luisa erneuert die Kreidezeichen mit der Kreide aus ihrer Handtasche (sie ist Okkultistin, Bannkreide gehört damit zur Standardausrüstung). Der vieläugige Shogotte kann die Kiste dennoch teilweise öffnen, er frisst Luisas Arm, ehe Manfred sie wegziehen kann. Werner ist es unterdessen gelungen, die Bombe zu entschärfen.

Plötzlich stürmen ein Offizier und zwei seiner Schergen den Steg und zielen auf unsere Protagonisten. Werner wird niedergeschossen und leicht verletzt. Manfred schafft es, die beiden Schergen geschickt zu dem Shogotten zu manövrieren, die auch prompt von diesem gefressen werden. (Manfred und Luisa schaffen zwar ihre Stabilitätswürfe nicht, kapieren aber wiederum auch nicht, was da vor sich geht und machen daher einfach mal weiter.)

Werner flieht. Manfred und der Offizier schießen aufeinander. Der Shogotte befreit sich aus der Kiste und frisst auch Luisa. Der Offizier flieht panisch. Manfred schießt kurzentschlossen auf die Bombe.

Ein Knall. Feuer. Explosionen …

Geschrieben von Pea.

Schreibe einen Kommentar