Bleicher Mond #01 – Prolog

Nach den Geschehnissen in Geilsdorf, die mit dem Ausbruch einer lokalen Pesterkrankung, einigen unangenehmen Fragen der Behörden und der unguten Gewissheit auf etwas verstörend altes und sehr erschreckendes gestoßen zu sein, gehen die Protagonisten zunächst wieder ihrer Wege:

  • Kurt Hubschmied wird nach einem Gerichtsverfahren für den unerlaubten Besitz von Sprengstoff rechtskräftig verurteilt. Daraufhin entlässt ihn die Universität aus seinem Lehrstuhl für Archäologie. Als persona non grata verdingt er sich nun als Berater bei zweifelhaften Kunstgeschäften.
  • Peter Stahl geht weiterhin seiner Beschäftigung als Privatdetektiv nach.
  • Cleo del Padra schreibt über die vergangenen Ereignisse ein Buch und tritt in die Fussstapfen von Jonas Wolf.
  • John Mac Hale setzt seine Suche nach einem nahe Verwandten fort.
  • Frank kehrt in die USA zurück und geht wieder seiner Beschäftigung als Mediziner nach.

Doch dann stößt Cleo auf ein interessantes Ereignis und informiert ihre Bekannten. In einem Club in London soll der berühmte Professor Dr. Moe aus Schweden eine Vorführung seiner Experimente zur Präkognition abhalten. Nachdem die Gruppe sich in London getroffen hat, wohnen sie gemeinsam der Veranstaltung bei. In der Tat gelingt es Dr. Moe aus seinem Medium unzusammenhängende Satzfetzen hervorzulocken. Die Namen von drei Personen scheinen mit einem Ereignis aus der unmittelbaren Zukunft in Beziehung zu stehen.

Wenige Tage nach der Veranstaltung stoßen die Abenteurer auf einen Zeitungsartikel, in dem von einem Unfall in der britischen Marine berichtet wurde, bei dem es zu mehreren Todesfällen gekommen sein soll. Unter anderem werden die Namen erwähnt, die auch das Medium von Dr. Moe zur Sprache gebracht hat.

Die Gruppe beschließt, der Sache weiter auf den Grund zu gehen und zu dem Ort des Geschehens zu reisen.

Pool of Radiance #06 – Die Untersuchung von Kutos Brunnen (Teil 2)

Voller Dankbarkeit über die Rettung vor dem sicheren Tod kämpft Zolonsho fortan in Harkarths Namen.

Nach kurzer Verschnaufspause widmet sich die Gruppe der Untersuchung des Brunnens. Dort führen in den Stein gehauene Vertiefungen hinab und ermöglichen ein Hinabsteigen in den Brunnenschacht. Benedictus erkundet zusammen mit Jaris den Brunnen und findet kurz über dem Wasserspiegel eine kleine Tür an der Brunnenwand. Diese führt in eine kleine Kammer, die anscheinend der Eingang zu weiteren Räumlichkeiten unter Tage darstellt. Der Rest der Gruppe beginnt mit dem Abstieg und gemeinsam findet man sich in einem größeren Raum wieder.

Mehrere, durch schwere Vorhänge bedeckte Ausgänge sind zu sehen. Der Raum selbst scheint als eine Art Schlafstätte oder Lager genutzt zu werden. Nachdem sich die Gruppe orientiert hat, beginnen sie die Vorhänge zu untersuchen. Da wird aus einem Durchgang an der gegenüberliegenden Raumseite das Feuer auf sie eröffnet. Drei Kobolde stehen dort feixend und nehmen mit ihren Kurzbögen die Abenteurer unter Beschuss. Sofort stürmt Benedictus in Richtung der Gefahr, ist jedoch aufgrund seiner Tragbelastung nur sehr langsam unterwegs.

Die Pfeile richten so gut wie keinen Schaden an und schließlich gelangt der Paladin zum Durchgang. Die Kobolde ziehen sich in den nächsten Raum zurück und als Benedictus nachsetzen will, bricht unter ihm der Boden ein und er stürzt in die Tiefe. Derweil ist Jaris aufgeschlossen und wartet außerhalb der Schusslinie. Caelin entschließt sich einen Kämpfer zu beschwören und schickt die Kreatur in Richtung der Kobolde. Beim Durchqueren des Raumes muss das Wesen allerdings mehrere Pfeiltreffer hinnehmen und kommt bereits schwer verletzt an der Tür an.

Jaris zaubert eine Rauchwolke im nächsten Raum um die Sicht zu versperren. Der Spruch glückt kritisch und hüllt das komplette Areal in tiefen, stickigen Rauch. Während sich Benedictus aus dem Loch befreien will, kommandiert Caelin ihren Kämpfer trotz mangelnder Sicht weiter in den Raum vorzudringen. Das Wesen macht einen Schritt und fällt in die offene Fallgrube direkt auf Benedictus.

Nach Sekunden des Chaos unterbricht Jaris schließlich seinen Zauber und Benedictus, der gerade die Grube erklommen hat, wird von den Kobolden am anderen Ende des Raumes beschossen. Die Abentuerer stürmen weiter und versuchen in den Nahkampf zu kommen. Während sich die drei Kobolde wieder zurückziehen, stürmen nun Bendictus, Zolonsho und Harkarth weiter nach vorn. Caelin und Jaris folgen in geringem Abstand.

Durch einen kleinen Gang gelangen sie in einen weiteren Raum, in dem sich zwei der Kobolde zum Kampf stellen. Doch plötzlich trifft unerwartete Verstärkung in Form von drei Orks ein. Ein wilder Kampf entbrennt und Caelin schickt einen weiteren Kämpfer zur Verstärkung. Harkarth kann seine heilende Kraft einsetzen und den mittlerweile verletzten Benedictus wieder stärken.

Als sich das Blatt gerade für die Helden zu wenden scheint, spürt Caelin plötzlich eine Klinge in ihrem Rücken und ein in einen grauen Umhang gekleiderter Halb-Ork mitsamt weiteren Orks und Kobolden verlangt von der Gruppe sich zu ergeben. Zähneknirschend entledigen sie sich ihrer Waffen und werden auch noch ihres Goldes beraubt. Anschließend dürfen sie, wie von den gegnerischen Anführer versprochen, das unterirdische Versteck verlassen.

Mit gedämpfter Stimmung treten die Abenteurer den Heimweg an und lecken ihre Wunden. An diesem Abend sucht Harkarth noch Bischof Braccio auf und bittet um eine Unterredung. Der Kleriker im Dienste Torms möchte seiner Vergangenheit als Magie einsetzender Heiler abschwören und nur noch durch die göttliche und heilige Macht seine Wundertaten wirken. Braccio scheint diese Offenbarung zu würdigen und bietet Harkarth die Aufnahme als Kleriker des Ilmater an. Harkarth schwört nie wieder Magie anzuwenden, sondern sich nunmehr auf die heilige Macht seiner neuen Gottheit zu verlassen.

06.12.2008 – Ø 1,8 – POTD: Caelin

Pool of Radiance #05 – Die Untersuchung von Kutos Brunnen

Nach der gelungenen Mission zur Rückeroberung von Sokols Feste widmen sich die Abenteurer zunächst dem Training und der Reparatur ihrer Ausrüstung. Merle und Benedictus trainieren ihre Waffenfertigkeiten beim Schmied Matea und Caelin entschließt sich dort ebenfalls in der Kunst des Messerwerfens trainieren zu lassen. Während Harkarth die Stellung in der Taverne hält, suchen Jaris und Caelin einen Zauberer auf. Bei diesem erlernen sie beide jeweils einen neuen Spruch.

Nachdem die Gruppe sich gestärkt und die Wunden der letzten Tage einigermaßen kuriert hat, brechen sie zum Stadtrat auf. Dort werden sie in die laufenden Pläne eingeweiht, bekommen jedoch noch keinen konkreten Auftrag. Die Situation auf dem nahe der Stadt gelegenen Friedhof scheint mit jedem Tag schlechter zu werden. Menschen verschwinden dort spurlos und die Leute berichten von unheiligen Dingen, die des Nachts aus ihren Gräbern kommen. Bischof Braccio mahnt außerdem die Säuberung des Tempels des Bane an, der von einer Horde Monstern entweiht und besetzt gehalten wird.

Beim Verlassen des Gebäudes werden sie von Porphyrus angesprochen. Dieser stellt der Gruppe einen persönlichen Auftrag in Aussicht. Es handelt sich dabei um eine geheime Mission, für die die Gruppe unentdeckt eine Auktion in von Monstern kontrolliertem Gebiet beobachten soll. Angeblich soll dort eine mächtige Waffe versteigert werden und man munkelt, dass sich viele hochgestellte Bieter angekündigt haben. Vielleicht sogar der Boss persönlich…

Ohne eine richtigen Auftrag verlassen die Abenteurer die Stadthalle, um gleich darauf von einem Mann, der augenscheinlich ein Krieger ist, angesprochen zu werden. Sein Name ist Zolonsho und er fragt die Gruppe, ob sie ihm auf einer Mission in die Slums von Phlan begleiten wollen. Dort hatte er bereits die Bekannschaft mit einer Gruppe von Kobolden, Goblins und Orks gemacht, die seine frühere Gruppe aufgerieben haben. In der Gegend von Kutos Brunnen, einem der wenigen Frischwasserquellen Phlans, gibt es seiner Meinung nach gute Gründe für eine nähere Erkundung.

Nachdem die Helden eingewilligt haben, begeben sie sich durch das große Stadttor, welches den ziviliserten Teil Phlans von den anderen Teilen schützt. Sie haben von Porphyrus bereits Passierscheine erhalten, damit sie sich in den Slums umsehen können und so schon einmal einen Eindruck von der Situation dort gewinnen können. Nach ein paar Stunden zu Fuß durch einen Stadtteil, bei dem Mensch und Monster anscheinend sehr dicht beieinander zu leben scheinen, erreicht die Gruppe Kutos Brunnen. Dieses Areal ist von mehrgeschössigen Gebäuden umringt und weist lauter unübersichtliche Ecken und Gassen auf. In der Mitte eines Platzes steht der Brunnen.

Vorsichtig beginnt die Gruppe damit, den Platz und die nahestehenden Gebäude zu untersuchen, als auf einmal von mehreren Seiten Pfeile durch die Luft schwirren. Allem Anschein nach sitzen in mehreren Gebäuden Bogenschützen, die den Platz unter Feuer nehmen.

In dem nun folgenden Kampf stürmen die Helden nach und nach die Gebäude und treffen dort auf kleine Gruppen von Kobolden. Während draußen immer wieder Pfeile umherschwirren, kämpfen die Abenteurer die einzelnen Gruppen und arbeiten sich so weiter vor. Caelin beschwört ein Kämpferwesen, welches in anderen Gebäuden für Ablenkung sorgt. Zolonsho hat sich ebenfalls in einem entfernten Gebäude “umgesehen” und rennt nun quer über den Platz, um der Verstärkung, die plötzlich aus dem Brunnen klettert und sich Harkarth und Caelin nähert, abzufangen.

Während Merle, Jaris und Benedictus im ersten Geschoss eines Hauses die dort befindlichen Kobolde bekämpft haben, bricht im Hauseingang ein weiteres Scharmützel aus. Da entschließt sich Jaris dazu, seinen beim letzten Abenteuer frisch gefundenen Stab des Blitzschlages auszuprobieren und richtet ihn auf einen Kobold, der in der nähe des Brunnens steht. Ein gleißender Blitz schießt dem Monster entgegen, der es zu Boden wirft. Gleichzeitig springt der Blitz über zu Zolonsho und wirft ihn ebenfalls zu Boden. Zwei Kobolde stürmen aus einem Gebäude und nutzen die Chance, den schutzlosen Krieger mit einem Speerstoß zu töten. Es entbrennt ein heftiger Kampf um die Leiche des Gefährten. Harkarth zaubert sofort eine Reihe von Heilzaubern auf den Gefallenen und kümmert sich mitten im Kampf um die Wunden. Caelin zaubert einen außergewöhnlich starken Kämpfer herbei, der sich in den Kampf stürzt. Der Rest der Gruppe kämpft die verbliebenen Feinde nieder.

Als sich Ruhe über den Platz senkt und alle etwas verschnaufen, hat Harkarth die Wunden Zolonshos mit Torms Hilfe geheilt und der Krieger kommt stöhnend wieder zu sich.

22.11.2008 – Ø 2,4 – POTD: niemand

Pool of Radiance #04 – Die Rückeroberung von Sokols Feste (Teil 2)

Der erste Ork fällt unter dem wuchtigen Schlag des Streitkolbens, doch andere sind bereits zur Stelle und drängen auf die Tür ein. Merle überlässt die Kapelle der erkundenden Caelin und bezieht neben dem Paladin Stellung an der Tür. Ork für Ork wird dort abgewehrt.

Um die Chancen zu verbessern, zaubert Jaris einen Rauchvorhang vor der Tür, der die Sicht auf den Innenhof (aber auch von dort herein) versperrt. Der Versuch mit magischem Feuer eine Barrikade zu errichten, schlägt jedoch fehl. Die Orks springen nun einzeln durch die Rauchwolke zur Tür herein und werden dort von Merle und Benedictus erwartet. Bislang können die Abenteurer ihre Stellung halten.

Harkarth sucht derweil weiter nach nützlichen Dingen in der Waffenkammer, stößt jedoch nur auf einige alte Waffen und Rüstungsteile. Caelin beschwört einen Diener, den sie zwei in der Kapelle liegende Orkleichen untersuchen lässt. Bei weiterer Erkundung des Raumes erscheint plötzlich eine leuchtende Geisterscheinung vor dem Altar der Kapelle. Trotz der freundlichen Begrüßung der Halb-Elfe, attackiert das Wesen den Diener der Zauberin. Nach qualvollen Sekunden bricht der beschworene Gehilfe zusammen.

An der Tür wechseln sich nun Pfeilsalven mit anstürmende Orks und Hobgoblins ab. Die Situation scheint unter Kontrolle, als hintereinander Merle und Benedictus bei der Handhabung ihrer Waffen patzen. Merle muss im Zuge dessen zu Boden gehen und der Paladin kann den Raum nicht mehr zur Gänze sichern. Orks drängen in die Eingangshalle und verlagern den Kampf nach innen.

Jaris untersucht die Kapelle über einen weiteren Eingang, kann dort jedoch nichts ausrichten. Caelin zieht sich in die Waffenkammer zurück und Harkarth beendet seine Suche. Stattdessen ergreift er seinen Kampfstab und gesellt sich zu den Kämpfern in der Halle.

Dort sind mittlerweile sowohl Merle als auch Benedictus verletzt. Caelin schlüpft wieder in die Kapelle, wo auch Jaris steht. Die Lage spitzt sich zu als Merle so schwer getroffen wird, dass sie bewusstlos zusammenbricht. Harkath schickt ein Gebet zu Thorm und spricht heilende Worte über die immer noch bewusstlos am Boden liegende Merle. Der Paladin versucht die Gegner im Raum zu kontrollieren, jedoch kann er nicht verhindern, dass der Priester schwer getroffen wird.

In der Kapelle besinnen sich die beiden anderen auf das Schriftstück, dass sie zuvor gefunden haben. Nach dem Aussprechen des Wortes Lux werden sie vom Geist gegrüßt und dieser offenbart ihnen, dass er einst Ferran Martinez war. Um Hilfe angefleht, wendet er sich das letzte mal an Tyr und draußen auf dem Innenhof bricht Kampfeslärm aus.

Harkarth geht getroffen zu Boden, Merle versucht sich – mittlerweile wieder bei Bewustsein – aufzurichten. Benedictus hält verwundet die Stellung. Ein letzter Ork steht noch im Raum und Jaris fasst sich ein Herz sowie seinen Kampfstab und attackiert aus zweiter Reihe. Doch hat er die Rechnung ohne den Gegner gemacht, der mit einem kleinen Schritt beim Magier ist und diesen mit einer Axt schwer verletzt.

Mit letzter Kraft gelingt es, den übrig gebliebenen Ork zu töten, als draußen das Ausmaß der Schlacht sichtbar wird. Anscheinend haben die untoten Streiter des letzten Tyr Priesters die Orks angegriffen und besiegt.

Die Helden versorgen ihre Wunden, als der Geist von Martinez von seiner Pflicht befreit den Gefährten von seiner Geschichte erzählt. Anschließend finden sich in den Resten der Feste Aufzeichnungen über die Geschichte Phlans und des Mondsees. In einem Geheimraum der Waffenkammer können einige magische Waffen und Rüstungsteile sichergestellt werden. Der Anfüherer der Orks trägt ein Schriftstück bei sich, welches die Gruppe ebenfalls mitnimmt.

Zurück in Phlan werden die Beweise beim Stadtrat abgeliefert, der äußerst angetan von der geleisteten Arbeit zu sein scheint. Bevor die nächste Mission auf die Abenteurer wartet, stehen jedoch erst einmal Tage der Erholung und des Trainings an.

08.11.2008 – Ø 1,6 – POTD: Benedictus, Harkarth