Technologie der 1920er

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Case
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Technologie der 1920er

Beitrag von Case » 09.03.2015, 13:14

Automobile

Die 1920er waren ein großes Experimentierfeld für die Anlassertechnik in Automobilen. Während das Ankurbeln (zumeist von vorne beim Motor) noch sehr verbreitet war, wurde Mitte der 20er zunächst in Oberklassewagen ein elektrischer Hilfsmotor (der auch heute noch verwendete Anlasser) eingeführt. Diesen konnte man mittels Knopfdruck starten.

Zündschlüssel im eigentlichen Sinne kamen erst sehr viel später. Wohl aber waren die Autos per Schlüssel abgeschlossen, bzw. musste erst ein Schlüssel verwendet werden, bevor man starten oder kurbeln konnte.

Taschenlampen

Taschenlampen sind bereits ähnlich den heutigen Stabtaschenlampen erhältlich und werden mittels Batterien versorgt. Die Brenndauer beträgt etwa 2-4 Stunden, wobei das Licht schnell dunkler wird, sobald die Batterien schwächer werden.

Tragbare Gaslaternen, Karbidlampen, Kerosinlaternen oder Leuchtfackeln sind ebenfalls weit verbreitet bzw. übliche Leuchtmittel.

Telefonie

In den 1920ern waren Telefone (auch Fernsprecher genannt) in den meisten Hotels, Postämtern und anderen öffentlichen Orten verbreitet. Auch öffentliche Münzfernsprechapparate in Telefonzellen (Fernsprechhäuschen) gab es schon. Ein Gespräch kam gemeinhin über eine Vermittlungsstelle zustande (Fräulein vom Amt). Ab 1926 wurde zunächst in Berlin der Wählbetrieb eingeführt. Mit diesem konnte man auf dem Endgerät (Telefon) selbst die Nummer wählen, wobei sich dies eher auf die Anwahl der Vermittlungsstelle selbst bezog.

Telegrafie

In Postämtern konnte man ein Telegramm aufgeben, welches dann über die kostenpflichtige Leitung an die entsprechende Gegenstelle verschickt wurde.

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