The Sense of the Sleight-of-Hand Man 08

Nächtliche Intervention

Aus Sorge, nächtliche Diebe könnten uns in unseren Quartieren überraschen, während wir achtlos schliefen, um sich das möglicherweise höchst kostbare Schwert zuzueignen, beschlossen wir, gemeinsam zu Ruhen, um abwechselnd wache halten zu können. Die Ruhe war allerdings nur von kurzer Dauer. Nach auffälligen Geräuschen aus dem Flur fanden wir einen Brief vor, welcher eine Einladung zu einem nächtlichen Treffen am Strand beinhaltete. Obgleich unklar war, was uns dort erwartete, beschlossen wir, der Einladung zu folgen.

Am Strand wähnten wir uns, nachdem eine Gruppe bewaffneter Soldaten uns einkreiste, zunächst in einem Hinterhalt. Doch der Anführer, Tularen Mas, ein hoher Offizier der Stadtwache, sicherte uns zu, nur reden zu wollen. Er teilte uns mit dass er, wenn wir morgen das vermeintliche Schwert von Kamas Tha zum Rat bringen würden und dieses sich als das Echte herausstellen sollte, den Befehl erhalten würde, uns zum Herrscher Emen Tha zu bringen. Und dieser würde uns dann so verschwinden lassen, wie er es offenbar auch mit seinem Bruder getan hat. Laut Tularen Mas lag jedenfalls nahe, dass Kamas Tha durch einen Brudermord zu Tode kam, zumal das Schwert, welches wir bei uns führten, laut der Legende um Kamas Tha eigentlich am Grund des Ozeans liegen müsste.

Tularen Mas erzählte uns, dass seit der Machtübernahme Emen Thas die schwarzen Galeeren Zugang zur Stadt erhielten und ein Ebenholztempel über Nacht entstand, an welchem unheimliche Dinge geschahen. Überall streiften darum schwarz vermummte Turbanträger durch die Stadt. Ferner erklärte er, wir könnten die Lage ja selbst erkunden. Wenn wir das Schwert am Folgetag abliefern sollten, würde er indes die Überprüfung herauszögern, damit wir Zeit gewinnen. Mit diesen Erkenntnissen begaben wir uns zurück in unsere Gemächer.

Untersuchungen

Am nächsten Morgen erkundeten wir die heruntergekommene Umgebung des Schwarzen Tempels. Eine kurze verbale Entgleisung einer Gruppe halbstarker regelte Li JinJin hier mit dem Ergebnis, dass die Halbstarken alsbald die Flucht ergriffen. Sodann konnten wir den Tempel von nahem Betrachten. Einen großen schwarzen Zahn aus Stein mit nur einer Tür als Eingang. Selbst in unserer weit moderneren Welt war schwer vorstellbar, dass so etwas über Nacht hätte entstehen können. Wir beobachteten, wie Schwarzvermummte den Tempel betraten. Heraus kam niemand. Es hieß, dass niemand jemals hinaus kam.

Wir gingen weiter zum Hafen und beobachteten, wie die schwarzvermummten dort die Galeeren in Richtung Stadt verließen. Manchmal kamen auch wieder welche zurück auf die Schiffe. Bei einem kleinen Zwischenstop an unserem Gasthaus hießen wir Marek, zu recherchieren, wo die Turbanträger hin verschwinden, die in den Zahn gegangen sind. Sodann brachten wir das Schwert zum Rat. Als Tularen Mas das Schwert von uns entgegen nahm und uns sodann wieder fort schickte, statt uns einzubehalten, konnten wir Skepsis in den Augen vieler der Wächter sehen. Diese Skepsis zeigte wohl auf, wer von den Soldaten hier welchem Herrscher treu war.

Auf Ärger aus sein

Nach der Schwertübergabe begaben wir uns erneut an den Hafen. Als wir dort beobachteten, wie eine Vierergruppe Turbanträger ein Gespann eskortierte, entschieden wir, dem Gespann zu folgen. Nachdem wir das Gespann durch einige Gassen verfolgt hatten, schalteten Damien und Li JinJin nach und nach still und heimlich die vier Begleiter aus. Mährend Mortimer beim Entkleiden eines der Vermummten erkannte, dass es sich bei diesen um etwas wie Satyr handelte, deckte Li JinJin die Plane des Wagens ab und entdeckte darunter versteckt Gefangene Menschen, die sie sogleich befreite.

Während dieses Geschehens erschienen andere Passanten. Als wir diese darauf aufmerksam machten, was die Turbanträger für Wesen sind und was sie getan haben, begannen diese sogleich, diese Erkenntnisse durch die Stadt zu skandieren. Sie töteten dabei die bewusstlosen Satyre die wir kampfunfähig gemacht hatten.
Es dauerte nicht lange, bis aufstandsartige Verhältnisse entstanden waren. Bei den gewaltsamen Konflikten innerhalb der Stadt, die wir nutzten, um wieder zum Tempel zu gelangen, wurde Li JinJin kurzweilig verletzt, doch das Elixier von Mortimer zeigte bei der Heilung ihrer Wunden erstaunliche Wirkung.

Alsbald waren die Tore des Tempels geöffnet. Obgleich ein wütender Mob diesen zunächst stürmen wollte, verließen sie den Bereich schnell wieder aufgrund des üblen Geruchs. Damien und Li JinJin erkundeten den Tempel nun, während Mortimer draußen wartete. In erster Linie war der Tempel von einer gewaltigen Statue Nyarlathoteps ausgefüllt. Als ein weiterer Mob erschien, um den Tempel in Flammen zu setzen, betrat auch Mortimer diesen um zu Damien und Li JinJin zu gelangen. Gemeinsam entdeckten wir dabei einen Zugang zu einer Treppe.

Wir stiegen herab.

Would You Like To Know More?