König …! …Reich …! …unten! #01 – Eine Reise, die ist lustig

Das Auftaktabenteuer zur Cthulhu-Kampagne beginnt in einem Eisenbahnwagen der Reichsbahn von Nürnberg nach Berlin. Die Charaktere, die sich zufällig dasselbe Abteil teilen, nutzen die Reise um sich rudimentär miteinander bekannt zu machen.

Während der Fahrt durch das Vogtland hören sie auf einmal einen dumpfen Schlag auf dem Dach des Wagens und werden Zeuge, wie ein Mann ihnen bei voller Fahrt etwas zubrüllt: “König!… Reich!… Unten!”. Einen Augenblick später wird der Mann von einem Strommast erfasst und bereitet den Abenteuern ihren ersten Schockmoment.

Erste Nachforschungen ergeben, dass der Mann ein gewisser Jonas Wolff und offenbar Autor vieler okkulter Bestseller war. Nachdem der Zug seine Fahrt in Richtung Plauen fortsetzt, scheinen die Notbremsen nicht mehr zu funktionieren und die Gruppe kann in letzter Sekunde eine Katastrophe im Bahnhof von Plauen verhindern. Es stellt sich heraus, dass der Lokführer von merkwürdigen Stimmen faselt und sich bei erster Gelegenheit einen Stift durch das rechte Ohr rammt.

Alle Passagiere des Zugs werden in zwei Plaunener Hotels untergebracht. Als die Charaktere sich zur Ruhe begeben haben, weckt sie beißender Qualm – es brennt in ihren Zimmern. Noch bevor sie sich in Sicherheit bringen können, vernehmen sie einen Schrei aus einem weiteren Zimmer. Ihr Abteilnachbar Dr. Senft liegt tot am Boden. Offenbar hat er an die feiliegenden Kontakte des Lichtschalters gegriffen.

Kurz darauf explodiert eine ganze Etage des anderen Hotels. Eine Gasexplosion wie die Polizei mitteilt. Die verbliebenden Passagiere werden in einer angrenzenden Turnhalle untergebracht und verbringen dort die Nacht.

Am nächsten morgen organisieren sich die Charaktere einen fahrenden Untersatz und beginnen erste Nachforschungen in der Plaunener Bibliothek. Ebenso stellen sie den Kontakt zu dem Verleger von Wolff her, der sie mit Recherche über denVerbleib von Wolff Manuskript beauftragt.

Die nächste Spur führt die Abenteurer in das naheliegende Dorf Geilsdorf, wo sie im lokalen Gasthaus unterkommen.

Schreibe einen Kommentar